Kategorie: Einsatzabteilung

Gemeindeatemschutzübung in Salzendeich

An den letzten zwei Dienstagen stand für die Atemschutzgeräteträger aller Feuerwehren der Gemeinde Ovelgönne die Gemeindeatemschutzübung an. Auf einem landwirtschaftlichen Hof in Salzendeich hatten Gemeindeausbildungsleiter Harald Cordes und Gemeindeatemschutzwart Rainer Fohrmann einige Stationen vorbereitet, um das Können der Feuerwehrleute zu testen.
Die Übung war körperlich herausfordernd, außerdem mussten Problemstellungen mit Köpfchen gelöst werden.

 

Fahr- und Funkübung

Am gestrigen Abend stand eine Fahr- und Funkübung auf dem Plan. An so einem Dienst wird der Umgang mit den Fahrzeugen und den Funkgeräten, insbesondere das Funken geübt. Um den Reiz ein wenig zu steigern, werden von dem Funkbeauftragten Ziele z.B. in Koordinaten durchgegeben, die dann auf einer Karte gesucht und angefahren werden müssen. Damit wir uns nicht nur im eigenen Löschbezirk auskennen, findet diese Übung Gebietsübergreifend statt. Die letzte Koordinate führte uns zum Melkhus der Familie Schildt, wo wir gemeinsam ein kleines Eis verspeist haben.

Wohnhausbrand in Oldenbrok

Die Ortsfeuerwehr Ovelgönne wurde am 02.05. um 3:55 Uhr zu einem Wohnhausbrand nach Oldenbrok alarmiert. Der Brand war vermutlich in einem Carport entstanden, hatte einen Wohnwagen und einen PKW zerstört und sich auch in das direkt angrenzende Wohnhaus ausgebreitet. Die zuständige Ortsfeuerwehr Oldenbrok lies zusätzliche Kräfte alarmieren, es rückten die Ortswehren Ovelgönne, Popkenhöge, Rüdershausen, Großenmeer und die Drehleiter der Feuerwehr Hafenstrasse zur Unterstützung an. Es erfolgte ein umfangreicher Außenangriff auf Carport und die darins tehenden Fahrzeuge. Mehrere Trupps waren im Innenangriff im Einsatz um den Brand im Dachbereich zu löschen, hierbei kam auch die Drehleiter zum Einsatz.
Nach rund zweieinhalb Stunden war das Feuer gelöscht, die meisten Kräfte konnten die Einsatzstelle verlassen. Die Feuerwehr Oldenbrok löschte die letzten Glutnester ab, für diese Arbeiten blieb der ELW der Feuerwehr Ovelgönne mit der Wärmebildkamera vor Ort. Das Haus war nach dem Brand unbewohnbar.

Die NWZ berichtete: Artikel

Bei der Nachrichten-Agentur Nonstopnews gibt es ebenfalls einen Bericht mit weiteren Fotos und einem Video: Artikel

Auffrischung in Erste Hilfe

Eine Auffrischung in Erste Hilfe gab es für unsere Kameraden beim vergangenen Dienstabend. Um im Notfall helfen zu können, absolviert jeder Feuerwehrmann zu Beginn seiner Ausbildung einen erweiterten Erste-Hilfe-Kurs.
Um auf dem aktuellen Stand zu bleiben, gibt es in der Ortsfeuerwehr jährliche Auffrischungen während des Übungsdienstes. Das nötige Know-How dafür bringt einer unserer Kameraden mit, der beim Rettungsdienst arbeitet.

 

Jahreshauptversammlung 2017

Auf ein ereignisreiches Jahr 2017 blickte Ortsbrandmeister Alexander Scheermann auf der Jahreshauptversammlung im „König von Griechenland“ zurück.
Die Ortsfeuerwehr Ovelgönne rückte zu insgesamt 18 Brandeinsätzen sowie 25 Hilfeleistungseinsätzen aus. Zu den Brandeinsätzen zählen unter anderem Küchen- und Industriebrände, aber auch nach Brake rückte die Ortsfeuerwehr zur Unterstützung aus, als dort ein Keglerheim brannte. Bei den Hilfeleistungseinsätzen standen unter anderem drei Gefahrgut-Einsätze mit dem Umweltzug der Kreisfeuerwehr, mehrere Verkehrsunfälle sowie viele Sturmeinsätze im Dienstbuch.
Zusammen mit den Aus- und Fortbildungsdiensten, Lehrgängen sowie der Jugendarbeit kamen rund 6177 Stunden zusammen, noch einmal ein deutlicher Zuwachs zum Vorjahr.

Bürgermeister Christoph Hartz überreicht die Ehrung an Björn Meyer

Auf der Versammlung gab es eine Neuwahlen. Manfred Heinemann wurde zum Hauswart gewählt.

Nach den Wahlen standen Ehrungen und Beförderungen auf der Tagesordnung:

  • Markus Koch wurde zum Hauptfeuerwehrmann ernannt
  • Björn Meyer erhielt die Ehrenmedaille des Landesfeuerwehrverbandes für 25-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr

Für die beste Dienstbeteiligung wurden Michael Störk mit 203 Stunden, Dominik Wache mit 192 Stunden und Hermann Siemens mit 183 Stunden ausgezeichnet. Bei den Alterskameraden wurden Hans Schattschneider mit 131 Stunden, Hans Lüdemann mit 81 Stunden und Adolf Büsing mit 49 Stunden ausgezeichnet.

Bürgermeister Christoph Hartz bedankte sich in seinem Grußwort bei den Feuerwehrleuten für ihre geleistete Arbeit. Er betonte noch einmal, dass Rat und Verwaltung die Notwendigkeit eines neuen Feuerwehrhauses für die Ortsfeuerwehr Ovelgönne erkannt hätten. Das denkmalgeschützte Gerätehaus im Zentrum des Ortes ist zu klein und entspricht in vielen Punkten nicht mehr den heutigen Anforderungen an Feuerwehrhäuser. Der Verwaltungschef hofft, in diesem Jahr eine passende Lösung für die Finanzierung zu finden um die weiteren Planungen anstoßen zu können.

Gunther Hellwig (Vorsitzender Feuerwehrausschuss), der stellvertretende Gemeindebrandmeister Holger Dwehus, Ortsbrandmeister Alexander Scheermann, Björn Meyer, Gemeindebrandmeister Torsten Schattschneider, Manfred Heinemann, Markus Koch, Michael Störk und Bürgermeister Christoph Hartz

 

Fortbildung Wärmebildkamera

Damit wir in Sachen Ausbildung immer auf dem neuesten Stand sind, greifen wir für spezielle Themen regelmäßig auf externe Fachleute zurück. So auch beim letzten Dienst, als der Umgang mit der Wärmebildkamera geübt wurde. Hierfür war Tobias Schrön von der Firma FTRC vor Ort.
DIe Ortsfeuerwehr Ovelgönne ist schon seit einigen Jahren im Besitz einer Wärmebildkamera, in diesem Jahr wurde durch den Landkreis Wesermarsch ein neues Gerät beschafft (Dräger UCF 9000).
Das Grundprinzip der Wärmebildkamera ist zwar gleich geblieben, aber gerade außerhalb von Brandeinsätzen kann das neue Gerät jedoch deutlich mehr. So gibt es spezielle Modi für die Personensuche oder für Gefahrgut. Damit lassen sich Menschen schneller finden oder auch die Füllstände von Behältern erkennen. Auch ausströmende Gase, während des Dienstes durch einen Gasgrill simuliert, lassen sich mit dem neuen Gerät erkennen.

Wir danken Tobias für die Weiterbildung, sie wird uns im Einsatz sicher helfen.

Dienst Einsatzstellenhygiene

Einsatzstellenhygiene stand am Montag auf dem Dienstplan. Ein wichtiges Thema, welches leider immer mal wieder in den Hintergrund gerät.
So ist auf eine gründliche dekontamination der Einsatzkräfte, auch bei Einsätzen ohne Gefahrgut, zu achten. Außerdem muss eine sogenannte Schwarz-Weiß-Trennung möglichst konsequent umgesetzt werden.
Viele Informationen zu diesem Thema, die auch während des Dienstes vermittelt wurden, gibt es beispielsweise auf der Seite der HFUK Nord (Feuerwehrunfallkasse Nord).

 

Gemeindeatemschutzübung in Oldenbrok

Zu einer guten Ausbildung gehört es, das auf Dienstabenden Erlernte auch ausreichend in der Praxis auszuprobieren. Eine gute Gelegenheit dafür war die Atemschutzübung der Gemeindefeuerwehr. Sie findet jedes Jahr an einem anderen Ort in der Gemeinde statt. In diesem Jahr war es der Bauhof der Gemeinde in Oldenbrok.
Vor Ort gab es eine kurze Einweisung in die Übungslage. Danach arbeiteten die Trupps die angenommene Einsatzlage aufgeteilt in einzelne Trupps ab. Der Einsatzauftrag lautete Menschenrettung und Brandbekämpfung. Dabei wurden spezielle Such- und Rettungstechniken angewendet, die auf Lehrgängen und Dienstabenden erlernt wurden.
Nach jedem Übungsdurchgang gab es eine kurze Nachbesprechung. Ausbildungsleiter Harald Cordes und Gemeindebrandmeister Torsten Schattschneider zeigten sich zufrieden mit dem Ausbildungsstand der Kameraden. Die Aufgaben wurden schnell und sorgsam abgearbeitet. 

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