Kategorie: Einsatz (Seite 1 von 3)

Hilfeleistung Gefahrgut Chlorgasexplosion

Am Freitag Abend wurde die Messgruppe Mitte (Umweltzug der Kreisfeuerwehr Wesermarsch) alarmiert. In Warfleth (Ortsteil von Berne) kam es zu einer Chlorgasexplosion. Der Umweltzug nahm, unter speziellen Schutzanzügen (Körperschutzform 2), eine Schadstoffmessung vor. Weiter wurden kontaminierte Flächen mit einem speziellen Bindemittel abgestreut. Der Einsatz war für die Kameraden aus Ovelgönne gegen 00:15 Uhr beendet.

Hintergrundwissen:
Einige Kameraden der Ortswehr Ovelgönne, sowie aus anderen Feuerwehren der Wesermarsch, sind zusätzlich im Umweltzug der Kreisfeuerwehr. Für die Mitglieder ist es eine freiwillige und zusätzliche Aufgabe neben der Ortsfeuerwehr. Dafür treffen wir uns alle 14 Tage zum Dienst.

Weitere Informationen findet Ihr unter:

http://kreisfeuerwehrverband-wesermarsch.de/kreisfeuerwehr/umweltzug/?fbclid=IwAR0-Tbbe-omLkhrYnyV2HzUDg4hXlKPWmptBRA7fDcMErCdR6YizM81mJHw

Nächtlicher Verkehrsunfall fordert die Ortsfeuerwehr

Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person, so die Alarmierung für die Feuerwehren Ovelgönne, Popkenhöge und Oldenbrok. Letztere war nicht mehr erforderlich und konnte ihre Einsatzfahrt abbrechen. Neben der Polizei war auch der Rettungsdienst Wesermarsch bereits vor Ort und versorgte die verletzten Personen. Aufgabe der Feuerwehr war es eine, unter dem PKW, eingeklemmte Person zu befreien. Weitere Trupps stellten den Brandschutz sicher, leuchteten die Einsatzstelle aus und sperrten die Straße. Auch ein vermisster Hund wurde, mittels unserer Wärmebildkamera, gesucht. Im Einsatzverlauf wurde für die Suche eine spezielle Drohne mit Wärmebildfunktion der Malteser Hilfsdienst Ganderkesee angefordert. Nach Einsatzende und Herstellung der Einsatzbereitschaft, konnten die letzten Kräfte gegen 4 Uhr nach Hause.

Hier ein Bericht des NDR zum Einsatz:

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Betrunkener-Fahrer-verletzt-51-Jaehrigen-schwer,aktuelloldenburg4770.html

Schuppenbrand in Sandfeld (Stadt Elsfleth)

Am frühen Freitagabend ist die Ortsfeuerwehr Ovelgönne zu einem Einsatzort auf dem Gebiet der Stadt Elsfleth alarmiert worden. Der Einsatzort befindet sich direkt an der Gemeindegrenze, deswegen waren aus der Gemeinde Ovelgönne die Ortsfeuerwehren Oldenbrok und Rüdershausen bereits dort im Einsatz. Da schnell ein „Wasserführendes Fahrzeug“, also ein Fahrzeug mit Löschwassertank, benötigt wurde um ein Nachbargebäude zu schützen, wurde das Löschgruppenfahrzeug Ovelgönne telefonisch alarmiert. 6 Kameraden waren zu dem Zeitpunkt unterwegs um die Löschwasserbrunnen im Ort abzupumpen und so deren Einsatzbereitschaft zu sichern. Sie konnten zügig den Einsatzort anfahren.
Alle weiteren Informationen gibt es im Artikel der Nordwest-Zeitung.

Dieses Gaswarngerät (Siegrist MX 4) dient bei Brandeinsätzen der Absicherung der EInsatzkräfte. Hohe Konzentrationen von bspw. Kohlenmonoxid können frühzeitig erkannt und die Einsatzkräfte entsprechend geschützt werden

 

 

Fahrzeugbrand groß

Die Ortsfeuerwehr Ovelgönne wurde am Montagabend zusammen mit den Ortsfeuerwehren Oldenbrok, Salzendeich, Rüdershausen und Großenmmer zu einem brennenden Mähdrescher alarmiert. Das Fahrzeug stand auf einem Feld das bereits zum größten Teil abgeerntet war. Der Einsatz dauerte rund 2 Stunden.
Bei Nonstopnews gibt es einen Bericht zum Einsatz: www.nonstopnews.de/meldung/30754

Einsatz Messgruppe Mitte (Gefahrgut auf Gewässer)

Der Umweltzug der Kreisfeuerwehr Wesermarsch wurde am vergangenen Samstag zu einem Einsatz nach Rodenkirchen alarmiert.
Die Ortsfeuerwehr Rodenkirchen war zu einem Erkundungseinsatz gerufen worden. Auf einem Sieltief schwammen sehr viele tote Fische. Das Wasser zeigte eine unübliche Verfärbung, außerdem lag ein unangenehmer Geruch in der Luft.
Um die Ursache für das Fischsterben zu ergründen, wurde der Umweltzug hinzugezogen. Nachdem vor Ort keine Aussage zur Ursache getroffen werden konnte, wurden an mehreren Stellen entlang des Siels durch die Gefahrgut-Spezialisten und Kameraden aus Rodenkirchen Wasserproben aus unterschiedlichen Tiefen genommen. Diese sollen nun in einem Labor analysiert werden um die Ursache zu finden.
Als Sofortmaßnahme wurden Ölsperren gesetzt, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Im Einsatz waren neben der Messgruppe MItte der Kreisfeuerwehr und der Ortsfeuerwehr Rodenkirchen auch ein Angestellter der Kreisverwaltung sowie kurzzeitig THW und Polizei.
Nach rund 4,5 Stunden war der Einsatz für die Kameraden des Umweltzuges beendet.

Berichte hierzu gibt es bei der NWZ sowie der Nachrichtenagentur Nonstopnews.

https://www.nwzonline.de/…/stadland-feuerwehreinsatz-in-der…

https://www.nonstopnews.de/meldung/30372

Moorbrandbekämpfung in Meppen

Drei Kameraden der Ortsfeuerwehr Ovelgönne waren mit einem Zug der Kreisfeuerwehrbereitschaft in Meppen im Einsatz. Hier brannte das Gelände eines Truppenübungsplatzes großflächig (die Medien berichteten umfangreich). Der Kreisfeuerwehrverband hat über beide Einsatztage kurze Berichte angefertigt. Aufgrund des dortigen Fotografierverbotes gibt es keine Fotos von den eigentlichen Löscharbeiten.

Tag 1 (Anreis und Einsatzauftrag):

Um 5 Uhr rückten 25 Kräfte der Kreisfeuerwehr Wesermarsch von der FtZ in Brake ab. Eingesetzt waren das LF 16-TS der Feuerwehr Oldenbrok, das LF 20 der Feuerwehr Elsfleth, der SW 2000 der Kreisfeuerwehr, besetzt durch Kräfte der Feuerwehr Golzwarden, sowie ein MTW der Feuerwehr Phiesewarden und ein ELW 1 der Kreisfeuerwehr.
In der Kaserne angekommen gab es zunächst noch ein Frühstück, bevor die Kräfte an einem nahegelegenen Fluss zur Wasserförderung über einen Damm eingesetzt wurden. Am Ende des ersten Tages ging es für die meisten Kameraden in eine nahegelegene Turnhalle zur Übernachtung. Einige Kameraden blieben über Nacht im Einsatz um den Betrieb der Pumpen sicherzustellen.

Tag 2 (Einsatzauftrag erfolgreich ausgeführt und Heimfahrt):

Die Kräfte der Kreisfeuerwehr Wesermarsch kehrten am Nachmittag des 27.09. von ihrem Einsatz in Meppen zurück.
Die ganze Nacht von Mittwoch auf Donnerstag über wurde mit den eingesetzten Tragkraftspritzen Wasser über einen Damm gefördert. Hierfür waren nicht alle Kräfte im Einsatz. 19 Kameraden konnten in einer nahegelegenen Turnhalle übernachten, lediglich 6 Kameraden waren weiterhin vor Ort um die Pumpen zu betanken und die Förderarbeiten zu überwachen. Am Morgen war dann Schichtwechsel angesagt.
Bei einer Lagebesprechung am Vormittag wurde dann festgestellt, dass der Einsatzabschnitt den die Kräfte mit Wasser versorgt hatten, mittlerweile keine großen Wassermengen benötigt. Die Kameraden der Wesermarsch konnten ihre Förderstrecken (rund 160 B-Schläuche, also 3200 m Gesamtförderstrecke) abbauen.
Nach einem gemeinsamen MIttagessen in der Kaserne machten sich die Kameraden gemeinsam auf den rund zweistündigen Heimweg. In der FtZ wurden die Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht, und die Feuerwehrmänner und -frauen konnten nach Hause und einige Stunden Schlaf nachholen.

 

Brandeinsatz Lürssen-Werft

Der Schiffsbrand auf dem Gelände der Lürssen-Werft in Bremen-Blumenthal hat neben zahlreichen Kräften aus der Hansestadt auch Feuerwehren der Gemeinde Ovelgönne beschäftigt. In der Nacht von Freitag auf Samstag wurden um 1:37 Uhr die Ortsfeuerwehren Frieschenmoor, Ovelgönne, Popkenhöge, Großenmeer und Neustadt alarmiert, um Kräfte auf dem Werftgelände abzulösen die bereits länger im Einsatz waren. Mit drei Mannschaftstransportfahrzeugen und einem Löschfahrzeug machten sich 30 Einsatzkräfte auf den Weg nach Bremen. An der Einsatzstelle gab es eine kurze Einweisung des zuständigen Abschnittsleiters. Er unterrichtete die Kräfte über die aktuelle Situation und die Besonderheiten bei der Schiffsbrandbekämpfung.
Aus Ovelgönne waren ausschließlich Atemschutzgeräteträger nach Bremen gefahren. Sie arbeiteten unter anderem mit Einheiten der Feuerwehren Bremen, Bremerhaven und Wilhelmshaven zusammen, übernahmen aber auch eigenständig Löscharbeiten. Auch beim Einsatz des Kaltschneide-Löschsystems der Feuerwehr Brunsbüttel unterstützen Kräfte aus Ovelgönne. Nach rund viereinhalb Stunden war der Einsatz für die Ovelgönner Kräfte beendet. Am frühen Samstagmorgen wurden die meisten auswärtigen Einheiten abgelöst durch neue Kräfte aus Bremen und dem Landkreis Osterholz. Damit war für die Feuerwehrleute der Einsatz aber noch nicht ganz beendet. Die Fahrzeuge mussten wieder mit neuen Atemschutzgeräten bestückt und andere Gerätschaften gereinigt werden, um wieder einsatzbereit zu sein. Insgesamt waren die Kräfte rund acht Stunden mit dem Einsatz und den Nachbereitungen beschäftigt.

Schwimmdock Lürssen

Das betroffene Schwimmdock am Sonntag. Zu diesem Zeitpunkt ist das Feuer unter Kontrolle und weitestgehend aus

Ein Bericht von buten und binnen:

Ein Bericht von NWZPlay:

Wohnungsbrand

Heute Mittag kam es im Ortsteil Neustadt zu einem Wohnungsbrand. Im Bereich der Küche brannte ein Geschirrspüler. Ein Trupp unter Atemschutz konnte diesen ins freie bringen und ablöschen. Mithilfe der Wärmebildkamera wurde die Küche auf weitere Brand- und Glutnester untersucht. Weiterhin wurde ein Überdrucklüfter eingesetzt um die Wohnung rauchfrei zu bekommen.  Neben der Feuerwehr Ovelgönne waren auch die Wehren Neustadt, Popkenhöge und Frieschenmoor mit rund 50 Kräften vor Ort. Bei fast 35 Grad ein sehr schweißtreibender Einsatz.

Bericht der NWZ:  Artikel

Carportbrand in Oldenbrok

In der Nacht von Sonntag auf Montag kam es zu einem Brand in Oldenbrok. Baumaterialien die unter einem Carport gelagert wurden, sind aus bisher ungeklärten Gründen in Brand geraten. Infolge der Brandausbreitung griff das Feuer auch auf das Carport über. Neben den Feuerwehren Oldenbrok, Rüdershausen und Popkenhöge war auch die Feuerwehr Ovelgönne mit dem Einsatzleitwagen vor Ort. Nach Eintreffen der ELW- Gruppe rüstete sich sofort ein Trupp mit Atemschutz aus und kontrollierte die Brandstelle sowie das angrenzende Wohnhaus mit der Wärmebildkamera. Nach ca. einer Stunde konnte der Einsatz beendet werden.

Bericht der NWZ: Artikel

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