Kategorie: Einsatz (Seite 1 von 2)

Flächenbrand Wilhelm-Rahden-Straße

Am Montagnachmittag (18.06.) wurde ein Flächenbrand im Ovelgönner Bürgerpark an der Wilhelm-Rahden-Straße gemeldet.  Im Eingangsbereich brannte ein nach Aufforstungsarbeiten aufgeschichteter Stapel Holz. Das Feuer hatte sich bereits auf weitere Büsche ausgebreitet. Mit einem C-Rohr wurde der Brand durch den Angriffstrupp gelöscht. Während der Löscharbeiten war die Wilhelm-Rahden-Straße gesperrt. Der Einsatz dauerte rund eine Stunde.
Im Einsatz waren neben der Ortsfeuerwehr Ovelgönne auch die Ortsfeuerwehr Frieschenmoor sowie die Polizei.

Die letzten Reste des brennenden Holzstapels werden abgelöscht

Gefahrgut läuft aus

Am 27. Mai wurde der Umweltzug der Kreisfeuerwehr Wesermarsch zu einem Gefahrguteinsatz in die Stadt Elsfleth alarmiert. In einem Industriebetrieb war ätzende Farbe aus einem Transportbehälter ausgelaufen. Zusammen mit Der zuständigen Ortsfeuerwehr Elsfleth sowie Kräften aus Neuenfelde und Sandfeld wurde die Leckage abgedichtet und die ausgelaufene Flüssigkeit aufgefangen und teilweise abgestreut.

Die Nordwest-Zeitung hat hierzu einen Bericht veröffentlicht, der auch Fotos enthält: BERICHT NWZ

Wohnhausbrand in Oldenbrok

Die Ortsfeuerwehr Ovelgönne wurde am 02.05. um 3:55 Uhr zu einem Wohnhausbrand nach Oldenbrok alarmiert. Der Brand war vermutlich in einem Carport entstanden, hatte einen Wohnwagen und einen PKW zerstört und sich auch in das direkt angrenzende Wohnhaus ausgebreitet. Die zuständige Ortsfeuerwehr Oldenbrok lies zusätzliche Kräfte alarmieren, es rückten die Ortswehren Ovelgönne, Popkenhöge, Rüdershausen, Großenmeer und die Drehleiter der Feuerwehr Hafenstrasse zur Unterstützung an. Es erfolgte ein umfangreicher Außenangriff auf Carport und die darins tehenden Fahrzeuge. Mehrere Trupps waren im Innenangriff im Einsatz um den Brand im Dachbereich zu löschen, hierbei kam auch die Drehleiter zum Einsatz.
Nach rund zweieinhalb Stunden war das Feuer gelöscht, die meisten Kräfte konnten die Einsatzstelle verlassen. Die Feuerwehr Oldenbrok löschte die letzten Glutnester ab, für diese Arbeiten blieb der ELW der Feuerwehr Ovelgönne mit der Wärmebildkamera vor Ort. Das Haus war nach dem Brand unbewohnbar.

Die NWZ berichtete: Artikel

Bei der Nachrichten-Agentur Nonstopnews gibt es ebenfalls einen Bericht mit weiteren Fotos und einem Video: Artikel

Überflutungen nach Sturmtief „Burglind“

Etwas verspätet hatten auch drei Ortswehren der Gemeinde Ovelgönne einen Einsatz durch Sturmtief „Burglind“. Durch den anhaltenden Regen und das Hochwasser der Weser, welches die Entwässerung des Binnenlandes erschwerte,  war das Popkenhöger Tief über die Ufer getreten. Das Wasser überspülte die Garveshellmer und flutete die anliegenden Grundstücke, Garagen und Keller.
Anwohner verständigten in den frühen Morgenstunden die Feuerwehr. Bei Eintreffen der ersten Kräfte wurde zunächst der Pumpenwart der Sielacht verständigt. Gleichzeitig wurden vom Bauhof der Gemeinde sowie des 2. Oldenburgischen Deichbandes Sandsäcke angefordert.
Über die Pumpenanlage der Sielacht wurde Wasser aus dem Tief abgelassen wodurch der Pegel etwas sank. Gleichzeitig wurde ein kleiner Wall aus Sandsäcken gelegt um die Grundstücke vor erneuter Überflutung zu schützen. Nach rund drei Stunden war der Einsatz für die Feuerwehren beendet.
Alarmiert waren die Ortsfeuerwehren Popkenhöge und Neustadt sowie die Ortsfeuerwehr Ovelgönne mit der ELW-Gruppe. Außerdem waren Mitarbeiter des 2. Oldenburgischen Deichband im Einsatz.

Die NWZ berichtete über den Einsatz: Nachwirkung von „Burglind“

Auch Nonstopnews hat berichtet: ARTIKEL

Verkehrsunfall mit Schulbus

Am Mittwochmorgen wurde die Feuerwehr Ovelgönne zu einem Verkehrsunfall in Hammelwarden alarmiert.  Ein Schulbus und ein Kleintransporter waren auf einer Kreuzung zusammengestoßen. Der Fahrer des Kleintransporters wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Der Bus kam von der Straße ab, fuhr durch einen Graben und kam auf einer angrenzenden Weide zum stehen.
Aufgrund der zahlreichen Unfallbeteiligten und der Anzahl an Verletzten wurde das Alarmstichwort MANV (Massenanfall von Verletzten) ausgelöst. Neben den zahlreichen Einheiten des Rettungsdienstes wurde unter anderem auch die Ortsfeuerwehr Ovelgönne alarmiert, um die Einsatzkräfte vor Ort zu unterstützen. Laut Pressemeldung der Polizei gab es 17 verletzte Schulkinder sowie die zwei verletzten Fahrer.
Das mediale Interesse an diesem Einsatz war sehr groß, es erfolgte eine umfangreiche Berichterstattung. Daher gibt es hier auch keine Fotos von der Ortsfeuerwehr.

Die Nachrichtenagentur NonstopNews hat Fotos und ein Video erstellt BEITRAG

Das Video ist beim Norddeutschen Rundfunk zu finden:  Video, ebenso beim Friesischen Rundfunk: VIDEO

Auch die Kreiszeitung Wesermarsch berichtete von der Unfallstelle: BERICHT

Die Nordwest-Zeitung hat ebenfalls berichtet, unter anderem ein Interview mit dem Einsatzleiter Holger Wiechmann geführt:

 

 

Sturm Herwart

Sturm „Herwart“ raste über Europa hinweg, und hinterlies auch in der Gemeinde Ovelgönne einige Schäden. Für die Feuerwehren war es diesmal aber deutlich ruhiger als bei Sturmtief „Xavier“.
Lediglich zu einem Hof in Frieschenmoor mussten am Sonntagmorgen die Ortsfeuerwehren Frieschenmoor und Ovelgönne ausrücken. Ein Schuppendach war vom starken Wind teilweise abgehoben worden, große Teile drohten auf den Hof und die angrenzende Straße zu fliegen.
Die bereits losen und beschädigten Teile wurden durch die Feuerwehr entfernt, die noch vorhandene Bedachung wieder gesichert. Der Einsatz war zügig beendet.
Auf der Rückfahrt zum Gerätehaus wurde noch ein großer abgeknickter Ast beseitigt der in die Neustädter Straße hineinragte.

 

Mehrere Einsätze nach Sturmtief „Xavier“

Das Sturmtief Xavier hat am Donnerstag über Norddeutschland getobt. Auch im Landkres Wesermarsch mussten die Feuerwehren zu zahlreichen Einsätzen ausrücken. Mehr als 70 Einsätze registrierte die Großleitstelle Oldenburg von 12 Uhr bis ungefähr 17 Uhr für die Wesermarsch. Damit war es hier noch vergleichsweise ruhig. Im Landkreis Cloppenburg waren es im selben Zeitraum über 230 Einsätze.
Auch die Ortsfeuerwehr Ovelgönne war, wie fast alle Feuerwehren der Gemeinde Ovelgönne, im Einsatz:
– auf der Wilhelm-Rahden-Straße lagen gleich mehrere Bäume, die aufgrund der Größe und Lage durch die Straßenmeisterei mit Hilfe eines Baggers entfernt werden mussten.

– bei der Paddstock-Schule in Ovelgönne war ein Baum auf den Schulhof gestürzt. Dabei hatte er den Fußweg aufgerissen und eine Gasleitung beschädigt. Die Feuerwehr sicherte zunächst die Einsatzstelle, die EWE  sperrte die Gasleitung und beauftragte eine Fachfirma mit der Instandsetzung der Gasleitung.
– an der Bahnhofstraße war eine Birke auf ein Hausdach gefallen. Diese wurde ebenfalls mit Unterstützung eines Baggers entfernt. Außerdem räumten wir mehrere große Äste von der Logemannsdeichstraße.

Auch im Ortskern war der Einsatz der Feuerwehr notwendig. Ein Apfelbaum war auf eine Nebenstraße gefallen, wodurch Anwohner nicht mehr von ihrem Grundstück kamen. Auch dieser Baum wurde beseitigt.

Um die zahlreichen Einsätze zu koordinieren, wurde im Feuerwehrhaus Ovelgönne außerdem eine sogenannte Führungsstelle eingerichtet. Hierhin schickte die Leitstelle aus Oldenburg die per Notruf eingegangenen Meldungen als digitale Meldung. Die Führungsstelle führte eine SIchtung durch und beorderte die freien Kräfte zum jeweiligen Einsatzort. Im Gebiet der Großleitstelle Oldenburger Land gab es über 1600 Einsätze durch Sturmtief Xavier.
Der Einsatz dauerte insgesamt rund 5 Stunden.

 

Brandeinsatz Am Altendeich

Zu einem Brandeinsatz wurde am Dienstagabend die Ortsfeuerwehr Ovelgönne alarmiert. Zunächst war bei der Alarmierung von einem Flächenbrand im Gewerbegebiet „Am Altendeich“ in Ovelgönne ausgegangen worden. Vor Ort stellte sich heraus, dass auf dem Gelände eines Gewerbebetriebes mehrere Kunststoffbehälter in Brand geraten. In den Behältern war zuvor Leinöl gelagert worden. Das Alarmstichwort wurde auf Mittelbrand hochgestuft, weitere Feuerwehreinheiten wurden alarmiert.
Der Angriffstrupp konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen, weitere Schäden an einer angrenzenden Lagerhalle konnten verhindert werden. Im Zuge der Löscharbeiten wurden die untere Wasserbehörde sowie die Messgruppe Mitte der Kreisfeuerwehr Wesermarsch alarmiert da zunächst nicht genau klar war, was in den Behältern gelagert worden war. Nach einigen Messungen und Rücksprache mit dem Betriebsinhaber stellte sich heraus, dass es sich nicht um Gefahrgut handelte. Die Brandursache konnte zunächst nicht geklärt werden, die Ermittlungen durch die Polizei dauern noch an.

 

 

Die Messgruppe Mitte war mit dem Erkundungskraftwagen der Kreisfeuerwehr Wesermarsch sowie dem ELW der Feuerwehr Schweiburg angerückt

Verkehrsunfall in Elsfleth

Am Mittwochnachmittag um 14: 29 Uhr wurde der Umweltzug der Kreisfeuerwehr Wesermarsch zu einem Einsatz nach Elsfleth alarmiert. Ein LKW war mit einem Trecker kollidiert. Aufgrund der hohen Menge auslaufender Kraftstoffe wurde der Umweltzug zum schnellen auffangen und abpumpen alarmiert. Nach rund einer Stunde waren die meisten Maßnahmen beendet.
Einen Bericht mit Foto und Video gibt es bei der Nordwest-Zeitung: Kollision Auf B 212 Bei Elsfleth

Ausgelöster Rauchmelder verhindert Schlimmeres

Ein ausgelöster Rauchwarnmelder hat am Sonntagabend vermutlich einen Wohnungsbrand verhindert. Die Bewohnerin eines Hauses in der Kegelerstraße wurde durch das laute Piepen aufgeschreckt. Sie betätigte umgehend ihren Hausnotruf. Der Hausnotrufdienst verständigte die Großleitstelle in Oldenburg, die wiederum die Feuerwehren mit dem Stichwort „Verdächtiger Rauch Y (Menschenleben in Gefahr)“ alarmierte.
Bei Eintreffen der ersten Kräfte aus Ovelgönne brachte gerade ein Nachbar, der die Rauchmelder ebenfalls gehört hatte, die Bewohnerin aus dem Gebäude. Der Angriffstrupp entdeckte einen mittlerweile erloschenen Kleinbrand in der Küche.  Die Brandstelle wurde mit einer Wärmebildkamera untersucht, die Küchenanlagen dazu teilweise demonitert. Nach einer gründlichen Kontrolle und einer ordentlichen Belüftung konnte Entwarnung gegeben werden. Die Bewohnerin wurde vom Rettungsdienst untersucht, eine Fahrt ins Krankenhaus war jedoch nicht notwendig.
Neben den Ovelgönner Wehren wurde auch die Feuerwehr Golzwarden alarmiert, da zwischenzeitlich von einem Wohnungsbrand ausgegangen war.

Bei diesem Einsatz zeigte sich wieder, wie wichtig Rauchmelder sind. Hätte sich das Feuer unbemerkt ausgebreitet, wäre dieser Einsatz wohl nicht so glimpflich abgelaufen.

 

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