Dienst Atemschutzgeräteträger

Letzte Woche Montag wurde das Thema Atemschutzgeräteträger behandelt. Zuerst wurden in der Runde die standardisierten Abläufe für einen Atemschutzeinsatz wiederholt und besprochen. Im Anschluss rüstete sich ein Kamerad für den Atemschutzeinsatz aus. Hier wurde deutlich, wie wichtig es ist, sich als Trupp vor Einsatzbeginn gegenseitig zu kontrollieren, denn fehlerhaft angelegte Schutzkleidung kann bei der Brandbekämpfung schwerwiegende Verletzungen verursachen. Als nächstes schauten wir uns unsere Atemschutznotfalltasche genauer an. Da jeder diese Tasche auch unter Nullsicht im Einsatz anwenden muss, ist es wichtig zu wissen wo was verstaut ist damit man nicht lange suchen muss. Auch das praktische Anwenden dieser Tasche sowie Rettungsmöglichkeiten wurde an einem Kameraden geübt. Zum Schluss probierten wir unsere Übungsfluchthauben aus. Es ist wichtig zu wissen, dass das Anlegen und tragen dieser Fluchthauben ungewohnt ist und unangenehm oder gar angsteinflößend wirken kann. Durch die eigene Erfahrung kann man die zu rettende Person besser durch die Situation begleiten.
Dieser Dienst diente als Wiederholung und jeder konnte seine persönliche Erfahrung mit einbringen. Dadurch entstanden interessante Diskussionen die für alle wichtige Erkenntnisse lieferte.

Dienstabend

Gestern stand das Ausbildungsthema Leiter und Leinen auf dem Plan. Ein Thema welches oft vernachlässigt wird, jedoch von großer Bedeutung ist. So werden wichtige Knoten bei der Feuerwehr für verschiedene Aufgaben gelehrt. Beispielsweise wird ein Mastwurf benötigt um Saugleitungen im Wasser zu sichern oder auch Ausrüstungsgegenstände Hochzuziehen oder Abzulassen. Mit dem Achterknoten oder Schotenstich lassen sich zwei Leinen sicher verbinden. Müssen Menschen über eine Leiter gerettet werden, wird ein Rettungsknoten (auch Brustbund genannt) angelegt. Im zweiten Ausbildungspunkt wurde das vorschriftsmäßige Aufstellen einer tragbaren Leiter geübt. Hier ist insbesondere auf den Untergrund, den Anstellwinkel und die richtige Anzahl der Leiterteile zu achten.

Fahrzeugbrand groß

Die Ortsfeuerwehr Ovelgönne wurde am Montagabend zusammen mit den Ortsfeuerwehren Oldenbrok, Salzendeich, Rüdershausen und Großenmmer zu einem brennenden Mähdrescher alarmiert. Das Fahrzeug stand auf einem Feld das bereits zum größten Teil abgeerntet war. Der Einsatz dauerte rund 2 Stunden.
Bei Nonstopnews gibt es einen Bericht zum Einsatz: www.nonstopnews.de/meldung/30754

Dachstuhlbrand an Handwerksbetrieb

Zu einem Dachstuhlbrand wurden die Kräfte der Feuerwehren Ovelgönne, Frieschenmoor, Popkenhöge und Neustadt alarmiert. Auch die Drehleiter der Einheit Brake-Hafenstraße unterstützte bei den Löscharbeiten.
Fotos und einen Bericht vom Einsatz gibt es bei der Nordwest-Zeitung und bei Nonstopnews. Bei Nord-West-Media-TV gibt es ebenfalls Fotos vom Einsatz.

Die Pressemeldung der Polizei unter www.presseportel.de.

Jugendfeuerwehr im Zeltlager

Huete ist schon Halbzeit im OFV-Zeltlager in Hooksiel.  Die JUgendfeuerwehr ist mit 10 Kindern und zwei Betreuern angreist. Ausführliche Nachrichten aus dem Zelatlager sowie zahlreiche Fotos und das Hooksieler Deichblatt, der Lagerzeitung für dieses OFV-Zeltlager, sind auf der Seite des OFV zu finden.

Panorama Zeltlager

Panorama Zeltlager

Spendenübergabe Jugendfeuerwehr

Über eine großzügige Spende freuten sich die Kinder und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Ovelgönne am vergangenen Montag. Leenert Cornelius und Christoph Mohr von der Betriebsgesellschaft Ovelgönner Windpark überreichten die Spende, die anlässlich der feierlichen Eröffnung des Windparks am Alter Landweg in Ovelgönne gesammelt wurde. Die Betreiber hatten um eine Spende für die Jugendfeuerwehr statt zugedachter Geschenke gebeten. Mit den Erlösen aus der Verköstigung der zahlreichen Besucher wurde der Betrag erhöht. Die Spende soll die Arbeit der örtlichen Jugendfeuerwehr und deren Aktivitäten unterstützen. Beispielsweise die Teilnahme am diesjährigen Zeltlager in Hooksiel. Eine erste größere Ausgabe wurde bereits getätigt, die Jungfeuerwehrleute können jetzt bei Wettkämpfen in einheitlichen Trikots antreten.

Christoph Mohr (2. v.l.) und Leenert Cornelius (3. v.l.) überreichten die Spende an die Jugendfeuerwehr. Ortsbrandmeister Alexander Scheermann (links) und Jugendfeuerwehrwart Michael Störk freuten sich über die Unterstützung

Christoph Mohr (2. v.l.) und Leenert Cornelius (3. v.l.) überreichten die Spende an die Jugendfeuerwehr. Ortsbrandmeister Alexander Scheermann (links) und Jugendfeuerwehrwart Michael Störk freuten sich über die Unterstützung

Einsatz Messgruppe Mitte (Gefahrgut auf Gewässer)

Der Umweltzug der Kreisfeuerwehr Wesermarsch wurde am vergangenen Samstag zu einem Einsatz nach Rodenkirchen alarmiert.
Die Ortsfeuerwehr Rodenkirchen war zu einem Erkundungseinsatz gerufen worden. Auf einem Sieltief schwammen sehr viele tote Fische. Das Wasser zeigte eine unübliche Verfärbung, außerdem lag ein unangenehmer Geruch in der Luft.
Um die Ursache für das Fischsterben zu ergründen, wurde der Umweltzug hinzugezogen. Nachdem vor Ort keine Aussage zur Ursache getroffen werden konnte, wurden an mehreren Stellen entlang des Siels durch die Gefahrgut-Spezialisten und Kameraden aus Rodenkirchen Wasserproben aus unterschiedlichen Tiefen genommen. Diese sollen nun in einem Labor analysiert werden um die Ursache zu finden.
Als Sofortmaßnahme wurden Ölsperren gesetzt, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Im Einsatz waren neben der Messgruppe MItte der Kreisfeuerwehr und der Ortsfeuerwehr Rodenkirchen auch ein Angestellter der Kreisverwaltung sowie kurzzeitig THW und Polizei.
Nach rund 4,5 Stunden war der Einsatz für die Kameraden des Umweltzuges beendet.

Berichte hierzu gibt es bei der NWZ sowie der Nachrichtenagentur Nonstopnews.

https://www.nwzonline.de/…/stadland-feuerwehreinsatz-in-der…

https://www.nonstopnews.de/meldung/30372

Dienstabend Funkübung

Am Montag stand eine Funk und Kommunikationsübung auf dem Dienstplan. Zuerst wurde kurz die Handhabung der Funkgeräte sowie der Einsatznavigationsgeräte besprochen. Im Anschluss wurde die Mannschaft in drei Gruppen aufgeteilt. Gruppe 1, die kreative Gruppe, musste zunächst aus Duplo Steinen etwas bauen um danach der zweiten Gruppe ihr Bauwerk, Stein für Stein, mitzuteilen. Gruppe 2 sammelte diese Informationen und ein zweiter Funker gab diese Beschreibungen an die dritte Gruppe weiter. Um die Schwierigkeit zu erhöhen wurden immer wieder Rufgruppen gewechselt und jede Gruppe hatte parallel Aufgaben zu erledigen. Nach Übungsende wurden beide Bauwerke verglichen. Das Ergebnis war gut anzusehen, denn die Bauwerke sahen sehr identisch aus. Übungsziel war nicht nur das bauen mit Lego, sondern auch der richtige Umgang mit der Funktechnik sowie die Einhaltung der Funkdisziplin.

Gemeindefeuerwehrtag in Salzendeich

Am heutigen Samstag fand in Salzendeich der diesjährige Gemeindefeuerwehrtag statt. Statt eines feuerwehrtechnischen Wettkampfes wurde ein Parcours mit Wassertransport aufgebaut. Die Ortsfeuerwehr Ovelgönne und die Jugendfeuerwehr haben jeweils den ersten Platz belegt. Wir freuen uns über unsere starken Gruppen.

Aber natürlich sind wir nicht nur beim Wassertransport erstklassig, sondern auch bei den Kernaufgaben einer Feuerwehr: Retten-Löschen-Bergen-Schützen

 

Die Gruppen der Jugendfeuerwehr und der Einsatzabteilung Ovelgönne nach dem Wettkampf

Dienstabend Tierrettung

Der Sommer naht und damit die Trockenheit. In dieser Jahreszeit kommt es nicht nur vermehrt zu Bränden sondern auch zu Tierrettungen. Durch den sinkenden Wasserstand der Gräben müssen die Tiere eine größere Distanz überwinden um zu trinken oder zu baden. Dabei fallen manche hinein und/oder bleiben stecken. Da meistens Kühe oder Pferde gerettet werden müssen, ist ein Kamerad kurz auf die Anatomie der Tiere eingegangen und verdeutlichte so die verschiedenen Vorgehensweisen zum Sichern und Retten. Danach wurde besprochen welche Leinen und Knoten benutzt werden sollten, sowie den Anschlagpunkt am Tier. Im Anschluss wurde uns noch der Aufbau eines Pferdeanhängers gezeigt und wie darin Tiere gesichert und transportiert werden. Zusammengefasst ein sehr lehrreicher Dienst um im Ernstfall auch Tiere so schonend wie möglich zu retten.

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