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Hydrantenpflege und Kontrolle

Einmal im Jahr kontrollieren wir alle Hydranten im Einsatzgebiet. Dabei achten wir ob irgendwelche Beschädigungen zu erkennen sind.
Bei einigen Hydranten setzen wir auch das Standrohr, um den Hydranten durchzuspülen.
Einige der Hydranten müssen wir auch erstmal suchen, da sie im Laufe des Jahres zugewachsen sind, diese befreien wir dann von allem was uns die Arbeit erschwert.

Dienstabend

Rauchmanagement und Knotenkunde

Aufgeteilt in zwei Gruppen war dies am Montag unser Dienstthema.

Rauchmanagement

Kommt es zu einem Brandereignis sind es nicht nur die Flammen die Schäden anrichten. Der Brandrauch, gefüllt mit extrem heißen Gasen die sich schlagartig entzünden können, breitet sich schnell aus und hinterlässt seine Spuren in Form von Rußablagerungen. Um diese Gefahr auf ein Brandraum oder Abteil einzugrenzen, stehen uns verschiedene Mittel zur Verfügung. So können wir mit einem Rauchvorhang (schwer entflammbar, wird in Türzarge gehängt) eine Grenze z.B. von der Wohnung zum Treppenhaus setzen. Um den Rauch aus dem Gebäude zu bekommen, kann es ausreichen eine Zu- und Abluft zu schaffen. Durch den natürlichen Wind zieht Rauch heraus, jedoch geschieht dies bei wenig Wind sehr langsam bis gar nicht. Dafür haben wir einen Überdrucklüfter, welcher vergleichbar ist mit einem Standventilator. Mit dem Überdrucklüfter pusten wir von außen Luft in das Gebäude, so wird sehr schnell der Rauch raus aus dem Gebäude gedrückt und eine Brandbekämpfung kann unter besserer Sicht erfolgen. Folglich können wir Schäden durch Rauch und Rußablagerungen reduzieren.

Knotenkunde

Jeder Feuerwehrmann lernt die verschiedenen Knoten und Stiche, u.a. Mastwurf, Pfahlstich, Zimmermannsschlag, Schotenstich, Achterknoten, Spierenstich und Feuerwehrrettungsknoten, im Truppmann (Grundausbildung). In diesem Bezug wurde auch das Halten und Sichern von Feuerwehrkameraden, z.B. auf Flachdächern oder unwegsamen Gelände, mittels Feuerwehrhaltegurt geübt. Wichtig ist es, wie fast alles bei der Feuerwehr, dies regelmäßig zu wiederholen und zu üben. Denn alles muss auch im dunklen und unter schlechter Sicht angewendet werden können.

Erweiterung der Schutz- und Reinigungsausrüstung

Vergangene Woche erhielten wir zwei praktische Koffer mit Schutzmaterial und Armaturen zur Grobreinigung. Damit wurde unsere vorhandene Schutzausrüstung sowie das Hygieneboard sinnvoll erweitert. Im einzelnen befinden sich im Koffer „Hygieneausrüstung/Schutzmaterial“ Vollschutzanzüge, Atemschutzmasken FFP-2 / FFP-3, Schutzbrillen, Einmalhandschuhe, Desinfektionsmittel, Seife und Papierhandtücher. Im Koffer „Grobreinigung“ befindet sich ein Übergangsstück von B-Kupplung auf Gardena, ein Schlauch, eine Waschbürste und eine Reinigungsspritze. Damit können wir an Einsatzstellen die Kontaminationsverschleppung deutlich reduzieren. Alle Kameraden sind geschult sich Verschleppungsarm zu Entkleiden, beispielsweise nach einem Innenangriff, sowie sich grob zu reinigen. Auch das ordnungsgemäße Waschen und Desinfizieren der Hände wird regelmäßig wiederholt.

Danke

Ein großes DANKE geht an die Firma LIQUI MOLY. Damit unsere Fahrzeuge nicht nur gut aussehen sondern vor allem im Einsatz funktionieren, hat LIQUI MOLY uns kostenlos Produkte zukommen lassen. Mit dieser Aktion bedankt sich die Firma für unsere ständige Bereitschaft, auch in Zeiten von Corona.

Liqui Moly Produkte

Großbrand in Oldenbrok

In der Nacht um 03:26 Uhr wurden die Kameraden der Ortswehr Ovelgönne mit der ELW-Gruppe zu einem Großbrand in den Ortsteil Oldenbrok alarmiert. Aufgrund der Größe des Objektes sollten wir zusätzlich unseren Lichtmastanhänger an die Einsatzstelle bringen. Nachdem dieser in Stellung gebracht wurde, wechselten einige Kameraden auf den ELW (Einsatzleitwagen) der Feuerwehr Großenmeer. Hier wurde zusammen die gesamte Kommunikation und Dokumentation abgearbeitet. Im Verlauf fuhren wir noch zur FTZ (Feuerwehrtechnischen Zentrale) um dort Schaummittel abzuholen. Nach der Rückfahrt ins Gerätehaus wurden Fahrzeug und Gerätschaften desinfiziert. Einsatzende für uns war dann gegen 08:45 Uhr.

Neben der Feuerwehr Ovelgönne waren folgende Kräfte im Einsatz. Feuerwehr Oldenbrok, Rüdershausen, Salzendeich, Großenmeer, Popkenhöge, Sandfeld, Brake-Hafenstraße mit der Drehleiter sowie Polizei, Rettungsdienst Wesermarsch und EWE.

Video NDR

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Bauernhof-brennt-bis-auf-Grundmauern-nieder,aktuelloldenburg5684.html?fbclid=IwAR30Xe8eSb3pZ6kxPVOxsEccsSO55YkzjfeyXrhXAnJQSUFrAXu7UqCkvC8

Dienstabend

Vergangenen Montag wurde eine kleine Übung absolviert. Mit dem Stichwort „eingeklemmte Person“ wurden die Kameraden zu einem Bauernhof geschickt. Dort kam es bei Verladearbeiten zu einem Unfall. Ein 1000 Liter IBC Fass rutschte von einem Anhänger und verletzte einen Mitarbeiter. Nach der ersten Erkundung wurde zusätzlich ein eingeklemmtes Kind (dargestellt durch eine Puppe) festgestellt. Neben der Menschenrettung wurde die Erstversorgung des Mitarbeiters, das Absichern und Ausleuchten der Einsatzstelle und die Kommunikation mit dem Einsatzleitwagen abgearbeitet. Im Anschluss gab es noch eine Feedback Runde. Hier konnte jeder seine Sicht der Situation und damit verbundenen positiven und negativen Eindrücke erläutern. Zusammen sind wir dann nochmal den Einsatz durchgegangen und wie wir solche mit unseren Mitteln abarbeiten können.

Dienstbetrieb wieder aufgenommen

Auch wir haben unseren Dienstbetrieb wieder aufgenommen. Unter Beachtung der geltenden Vorschriften haben wir zwei Gruppen gebildet. An Station 1 wurde in der Theorie, hier mithilfe unseres mobilen Whiteboardes, das Absichern einer Einsatzstelle besprochen. Zudem wurden noch taktische Inhalte erläutert wie z.B. Ordnung des Raumes und die richtige Fahrzeugaufstellung. An der zweiten Station wurde das halten und sichern eines Fahrzeuges mit unseren Mitteln aufgezeigt. Ein weiterer Punkt galt dem sogenannten dreifachen Brandschutz. Dieser wird bei z.B. einem Verkehrsunfall aufgebaut um im Notfall schnell eingreifen zu können. Wie der Name es Vermuten lässt, kommen hier drei verschiedene Löschmittel zum Einsatz. Standardmäßig handelt es sich um Wasser, Schaum und Pulver.

Neuer LED-Arbeitsscheinwerfer

Dank einer sachbezogenen Spende kann die Feuerwehr Ovelgönne einen neuen akkubetriebenen LED-Arbeitsscheinwerfer ihr Eigen nennen. Der mobile Arbeitsscheinwerfer RLS 2000 kommt aus dem Hause Rosenbauer und ist mit drei flexibel einstellbaren Beleuchtungsköpfen ausgestattet. Die Höhe kann über vier Aufsteckrohre bis zu 1,80m variiert werden. Die Scheinwerfer können im Dauerlicht stufenlos in der Helligkeit verstellt werden oder in den Farben blau, orange, rot oder grün blinken. Dadurch können wir das Gerät nicht nur zur Ausleuchtung, sondern auch zur Absicherung der Einsatzstelle einsetzen. Der RLS 2000 wurde auf unserem ELW (Einsatzleitwagen) verlastet.

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