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Funkübung
Letzten Montag stand eine etwas andere Funkübung auf dem Dienstplan. Damit der Spaß nicht zu kurz kommt, hat sich unser Funkwart etwas ganz besonderes ausgedacht. Die anwesenden Kameraden teilten sich in drei Gruppen auf und verteilten sich in verschiedene Räume. Aufgabe war es, dass die erste Gruppe den Aufbau eines Legofahrzeuges der zweiten Gruppe mitteilt. Diese durfte sich schriftliche Notizen machen und musste es der dritten Gruppe auf einer anderen Funkgruppe mitteilen. Anschließend sollte die dritte Gruppe das Legofahrzeug mithilfe der Funksprüche nach bauen. Das Ergebnis sah gar nicht mal so schlecht aus. Neben dem spaßigen Teil lag das Hauptaugenmerk auf die Weitergabe wichtiger Informationen unter Einhaltung der sogenannten Funkdisziplin.
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Wir suchen DICH!
Das folgende Video vom Miniatur Wunderland Hamburg, zeigt die momentane Situation vieler Hilfsorganisationen. Auch uns fehlen Kameradinnen und Kameraden. Daher suchen wir genau DICH !
Du hast Interesse an der Feuerwehr, oder möchtest einfach mal reinschnuppern? Kein Problem! Ab 16 Jahren kannst Du der Einsatzabteilung beitreten, diese trifft sich jeden Montag von 19:30 bis 21:30 Uhr zum Dienst. Solltest Du zwischen 10 und 16 Jahren alt sein, kannst Du der Jugendfeuerwehr beitreten, diese trifft sich ebenfalls jeden Montag von 17:30 bis 19 Uhr.
Hast Du irgendwelche Fragen, kannst Du uns gerne schreiben. Du erreichst uns entweder direkt bei Facebook oder unter info@ff-ovelgoenne.net.Hoffentlich traust DU dich und schaust vorbei !
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Moorbrandbekämpfung in Meppen
Drei Kameraden der Ortsfeuerwehr Ovelgönne waren mit einem Zug der Kreisfeuerwehrbereitschaft in Meppen im Einsatz. Hier brannte das Gelände eines Truppenübungsplatzes großflächig (die Medien berichteten umfangreich). Der Kreisfeuerwehrverband hat über beide Einsatztage kurze Berichte angefertigt. Aufgrund des dortigen Fotografierverbotes gibt es keine Fotos von den eigentlichen Löscharbeiten.
Tag 1 (Anreis und Einsatzauftrag):
Um 5 Uhr rückten 25 Kräfte der Kreisfeuerwehr Wesermarsch von der FtZ in Brake ab. Eingesetzt waren das LF 16-TS der Feuerwehr Oldenbrok, das LF 20 der Feuerwehr Elsfleth, der SW 2000 der Kreisfeuerwehr, besetzt durch Kräfte der Feuerwehr Golzwarden, sowie ein MTW der Feuerwehr Phiesewarden und ein ELW 1 der Kreisfeuerwehr.
In der Kaserne angekommen gab es zunächst noch ein Frühstück, bevor die Kräfte an einem nahegelegenen Fluss zur Wasserförderung über einen Damm eingesetzt wurden. Am Ende des ersten Tages ging es für die meisten Kameraden in eine nahegelegene Turnhalle zur Übernachtung. Einige Kameraden blieben über Nacht im Einsatz um den Betrieb der Pumpen sicherzustellen.Tag 2 (Einsatzauftrag erfolgreich ausgeführt und Heimfahrt):
Die Kräfte der Kreisfeuerwehr Wesermarsch kehrten am Nachmittag des 27.09. von ihrem Einsatz in Meppen zurück.
Die ganze Nacht von Mittwoch auf Donnerstag über wurde mit den eingesetzten Tragkraftspritzen Wasser über einen Damm gefördert. Hierfür waren nicht alle Kräfte im Einsatz. 19 Kameraden konnten in einer nahegelegenen Turnhalle übernachten, lediglich 6 Kameraden waren weiterhin vor Ort um die Pumpen zu betanken und die Förderarbeiten zu überwachen. Am Morgen war dann Schichtwechsel angesagt.
Bei einer Lagebesprechung am Vormittag wurde dann festgestellt, dass der Einsatzabschnitt den die Kräfte mit Wasser versorgt hatten, mittlerweile keine großen Wassermengen benötigt. Die Kameraden der Wesermarsch konnten ihre Förderstrecken (rund 160 B-Schläuche, also 3200 m Gesamtförderstrecke) abbauen.
Nach einem gemeinsamen MIttagessen in der Kaserne machten sich die Kameraden gemeinsam auf den rund zweistündigen Heimweg. In der FtZ wurden die Fahrzeuge wieder einsatzbereit gemacht, und die Feuerwehrmänner und -frauen konnten nach Hause und einige Stunden Schlaf nachholen. -
Brandeinsatz Lürssen-Werft
Der Schiffsbrand auf dem Gelände der Lürssen-Werft in Bremen-Blumenthal hat neben zahlreichen Kräften aus der Hansestadt auch Feuerwehren der Gemeinde Ovelgönne beschäftigt. In der Nacht von Freitag auf Samstag wurden um 1:37 Uhr die Ortsfeuerwehren Frieschenmoor, Ovelgönne, Popkenhöge, Großenmeer und Neustadt alarmiert, um Kräfte auf dem Werftgelände abzulösen die bereits länger im Einsatz waren. Mit drei Mannschaftstransportfahrzeugen und einem Löschfahrzeug machten sich 30 Einsatzkräfte auf den Weg nach Bremen. An der Einsatzstelle gab es eine kurze Einweisung des zuständigen Abschnittsleiters. Er unterrichtete die Kräfte über die aktuelle Situation und die Besonderheiten bei der Schiffsbrandbekämpfung.
Aus Ovelgönne waren ausschließlich Atemschutzgeräteträger nach Bremen gefahren. Sie arbeiteten unter anderem mit Einheiten der Feuerwehren Bremen, Bremerhaven und Wilhelmshaven zusammen, übernahmen aber auch eigenständig Löscharbeiten. Auch beim Einsatz des Kaltschneide-Löschsystems der Feuerwehr Brunsbüttel unterstützen Kräfte aus Ovelgönne. Nach rund viereinhalb Stunden war der Einsatz für die Ovelgönner Kräfte beendet. Am frühen Samstagmorgen wurden die meisten auswärtigen Einheiten abgelöst durch neue Kräfte aus Bremen und dem Landkreis Osterholz. Damit war für die Feuerwehrleute der Einsatz aber noch nicht ganz beendet. Die Fahrzeuge mussten wieder mit neuen Atemschutzgeräten bestückt und andere Gerätschaften gereinigt werden, um wieder einsatzbereit zu sein. Insgesamt waren die Kräfte rund acht Stunden mit dem Einsatz und den Nachbereitungen beschäftigt.Das betroffene Schwimmdock am Sonntag. Zu diesem Zeitpunkt ist das Feuer unter Kontrolle und weitestgehend aus Ein Bericht von buten und binnen:
Ein Bericht von NWZPlay:
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Brunnenprüfung Windpark Ovelgönne
Ovelgönne wächst. Dazu gehört auch ein Windpark nordwestlich vom Ort. Zu diesem Windpark gehören auch zwei neue Bohrbrunnen zur Löschwassergewinnung. Diese haben wir beim vergangenen Dienst ausgiebig geprüft und für Gut befunden.
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Die Rettungskette
Kommt es zu einem medizinischen Notfall, zählt jede Sekunde. In diesem Film der NWZ wird die Rettungskette deutlich. Vom Ersthelfer bis zum Krankenhaus ist alles nahezu in Echtzeit dargestellt.
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Wohnungsbrand
Heute Mittag kam es im Ortsteil Neustadt zu einem Wohnungsbrand. Im Bereich der Küche brannte ein Geschirrspüler. Ein Trupp unter Atemschutz konnte diesen ins freie bringen und ablöschen. Mithilfe der Wärmebildkamera wurde die Küche auf weitere Brand- und Glutnester untersucht. Weiterhin wurde ein Überdrucklüfter eingesetzt um die Wohnung rauchfrei zu bekommen. Neben der Feuerwehr Ovelgönne waren auch die Wehren Neustadt, Popkenhöge und Frieschenmoor mit rund 50 Kräften vor Ort. Bei fast 35 Grad ein sehr schweißtreibender Einsatz.
Bericht der NWZ: Artikel
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Carportbrand in Oldenbrok
In der Nacht von Sonntag auf Montag kam es zu einem Brand in Oldenbrok. Baumaterialien die unter einem Carport gelagert wurden, sind aus bisher ungeklärten Gründen in Brand geraten. Infolge der Brandausbreitung griff das Feuer auch auf das Carport über. Neben den Feuerwehren Oldenbrok, Rüdershausen und Popkenhöge war auch die Feuerwehr Ovelgönne mit dem Einsatzleitwagen vor Ort. Nach Eintreffen der ELW- Gruppe rüstete sich sofort ein Trupp mit Atemschutz aus und kontrollierte die Brandstelle sowie das angrenzende Wohnhaus mit der Wärmebildkamera. Nach ca. einer Stunde konnte der Einsatz beendet werden.
Bericht der NWZ: Artikel
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Atemschutztraining
Am vergangenem Dienstabend stand eine etwas andere Gewöhnungs- und Belastungsübung für die Atemschutzgeräteträger an. Aufgabe war es, Rundballen auf einem Heuboden einzulagern. Dafür mussten die Rundballen von einer Seite zur anderen gerollt und dort wieder aufgestellt werden. Bei einem Gewicht von ca. 300 kg pro Rundballen kamen wir ziemlich ins Schwitzen. Nach einer guten halben Stunde waren alle Ballen sauber eingelagert und wir konnten die Atemschutzgeräte ablegen. Zur Stärkung gab es im Anschluss kühle Getränke und einen kleinen Imbiss.
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Tag der offenen Tür
Super Wetter und beste Stimmung herrschten am Sonntag beim Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Ovelgönne. Bereits kurz nach Beginn am Vormittag fanden die ersten Besucher den Weg in die Breite Straße, die für die Veranstaltung gesperrt worden war. Es erwartete sie ein vielseitiges Programm.
Die jungen Besucher konnten sich bei verschiedenen Geschicklichkeitsspiel mit Wasser miteinander messen oder sich einfach nur etwas abkühlen. Auf der Hüpfburg herrschte Dauerbetrieb, hier wurde den ganzen Tag getobt. Bunte Gesichter gab es beim Schminkstand des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Besonders beliebt war die Drehleiter der Feuerwehr Brake–Hafenstraße. Den ganzen Tag über standen große und kleine Besucher Schlange, um einmal im Korb der Drehleiter auf 30 Meter Höhe zu fahren und einen Blick auf Ovelgönne aus der Vogelperspektive zu werfen.
Sehr interessant waren die Vorführungen, die es den gesamten Tag über gab. Die Jugendfeuerwehr führte einen Löschangriff vor und erstickte ein Feuer in einer alten Waschtrommel. Hier zeigte der Nachwuchs, was er schon kann. Am Nachmittag wurde bei einer Übung die Rettung von Personen aus verunfallten Fahrzeugen demonstriert. Angenommen wurde, dass ein Fahrzeug auf einem Landweg mit einem Trecker zusammengestoßen war. Durch die Deformation musste die Person mit hydraulischem Rettungsgerät aufwendig aus dem Fahrzeug befreit werden. Während der Rettung wurde der Fahrer vom Rettungsdienst betreut. Hierbei unterstützte das DRK Nordenham sowie der Rettungsdienst des Landkreises Wesermarsch.
Der Umweltzug der Kreisfeuerwehr Wesermarsch war ebenfalls in Ovelgönne und zeigte den ganzen Tag über verschiedene Übungen. Hier herrschte großes Interesse der Besucher, zumal die Gerätschaften und Einsatzlagen der Gefahrgut-Spezialisten alles andere als alltäglich sind. Mit den zahlreichen Einsatzfahrzeugen der Ortsfeuerwehren Ovelgönne und Frieschenmoor, des Deutschen Roten Kreuzes, des Umweltzuges und auch der Polizei, die an diesem Tag Fahrräder codierte, war im Ortskern von Ovelgönne eine kleine Blaulicht-Meile entstanden. Die Fahrzeuge und die darauf verladene Technik stießen bei kleinen und großen Besucher auf Interesse. Spektakulär waren die Vorführungen am Info-Mobil der Öffentlichen Landesbrandkasse. Hier wurde darüber aufgeklärt, was passiert, wenn brennendes Fett mit Wasser gelöscht wird oder Sprühdosen ins Feuer gelangen. Außerdem konnte jeder einmal den richtigen Umgang mit einem Feuerlöscher üben. Da mit richtigem Feuer gearbeitet wurde, knallte und zischte es regelmäßig lautstark.
Zahlreiche Besucher nutzten auch das kulinarische Angebot und stärkten sich am Imbiss und mit kalten Getränken. Besonders beliebt war das Melkhus der Familie Schildt, bei dem es Eis, Quarkspeisen und kalte Buttermilch-Getränke gab. Beendet wurde der Tag etwas überraschend mit einer realen Alarmierung der Feuerwehr Ovelgönne und der Braker Drehleiter, die zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage ausrücken mussten.