Autor: DW (Seite 1 von 3)

Neuer LED-Arbeitsscheinwerfer

Dank einer sachbezogenen Spende kann die Feuerwehr Ovelgönne einen neuen akkubetriebenen LED-Arbeitsscheinwerfer ihr Eigen nennen. Der mobile Arbeitsscheinwerfer RLS 2000 kommt aus dem Hause Rosenbauer und ist mit drei flexibel einstellbaren Beleuchtungsköpfen ausgestattet. Die Höhe kann über vier Aufsteckrohre bis zu 1,80m variiert werden. Die Scheinwerfer können im Dauerlicht stufenlos in der Helligkeit verstellt werden oder in den Farben blau, orange, rot oder grün blinken. Dadurch können wir das Gerät nicht nur zur Ausleuchtung, sondern auch zur Absicherung der Einsatzstelle einsetzen. Der RLS 2000 wurde auf unserem ELW (Einsatzleitwagen) verlastet.

Hilfeleistung Gefahrgut Chlorgasexplosion

Am Freitag Abend wurde die Messgruppe Mitte (Umweltzug der Kreisfeuerwehr Wesermarsch) alarmiert. In Warfleth (Ortsteil von Berne) kam es zu einer Chlorgasexplosion. Der Umweltzug nahm, unter speziellen Schutzanzügen (Körperschutzform 2), eine Schadstoffmessung vor. Weiter wurden kontaminierte Flächen mit einem speziellen Bindemittel abgestreut. Der Einsatz war für die Kameraden aus Ovelgönne gegen 00:15 Uhr beendet.

Hintergrundwissen:
Einige Kameraden der Ortswehr Ovelgönne, sowie aus anderen Feuerwehren der Wesermarsch, sind zusätzlich im Umweltzug der Kreisfeuerwehr. Für die Mitglieder ist es eine freiwillige und zusätzliche Aufgabe neben der Ortsfeuerwehr. Dafür treffen wir uns alle 14 Tage zum Dienst.

Weitere Informationen findet Ihr unter:

http://kreisfeuerwehrverband-wesermarsch.de/kreisfeuerwehr/umweltzug/?fbclid=IwAR0-Tbbe-omLkhrYnyV2HzUDg4hXlKPWmptBRA7fDcMErCdR6YizM81mJHw

Dienstbetrieb eingestellt !

Bis auf weiteres findet kein Dienstbetrieb der Feuerwehr Ovelgönne statt. Im Einsatzfall rücken wir weiterhin ganz normal aus. Grund ist die aktuelle Situation und damit verbundenen Einschränkungen durch den Corona-Virus.

Maibaumsetzen abgesagt !

Dieses Jahr findet kein Maibaumsetzen in Ovelgönne statt. Grund ist die aktuelle Situation und damit verbundenen Einschränkungen durch den Corona-Virus.

Verkehrsunfall in Oldenbrok

Am gestrigen Abend wurde die ELW- Gruppe der Feuerwehr Ovelgönne zu einem schweren Verkehrsunfall in Oldenbrok alarmiert. Dort kam es zu einem Zusammenstoß zwischen einem PKW und einem LKW. Weiter waren Kräfte der Feuerwehr Oldenbrok, Rüdershausen, Popkenhögen, Hammelwarden, Rettungsdienst Wesermarsch, DRK Brake, THW und Polizei vor Ort. Fotos und Berichte vom Einsatz gibt es unter Nonstopnews und NWZ-OnlineAuch der NDR berichtet mit einem Video.

Pressemitteilung der Polizei

Spezialtransport Weihnachtsbaum

Der Spezialtransport auf dem Weg zu seinem Ziel

Der Spezialtransport auf dem Weg zu seinem Ziel

 

Etwas aufwändiger als sonst gestaltete sich in diesem Jahr die Anfahrt des Tannenbaums, den die Freiwillige Feuerwehr Ovelgönne auf dem Marktplatz im Ortskern aufstellt. Der Tannenbaum wurde von einem Braker Bürger gespendet der in der Nähe der Zollverwaltung in der Weserstrasse ein Wohnhaus erworben hat und im nächsten Jahr den Garten umgestalten möchte. Den schmucken Baum im Vorgarten wollte er dann aber doch nicht einfach zu Feuerholz verarbeiten. Über Nachbarn kam der Kontakt nach Ovelgönne zustande.

Das Absägen des Baumes in der engen Wohnbebauung war kein Problem, der Transport hingegen gestaltete sich etwas schwieriger. Nachdem der Baum auf dem LKW der Firma Tiesler, die auch in diesem Jahr die Feuerwehr wieder tatkräftig unterstützte, verladen war, hatte das Fahrzeug eine Breite von knapp vier Metern. Und war damit eigentlich zu breit für öffentliche Straßen. Da dies im Vorfeld abzusehen war, wurden die entsprechenden Ausnahmegenehmigungen beim Landkreis Wesermarsch beantragt. Die Genehmigung wurde erteilt, allerdings mit der Auflage einer Begleitung durch die Polizei und eines absichernden Fahrzeugs einer Spezialfirma. Die Firma C.F. Protec stellte Fahrzeug und Fahrerin kostenlos zur Verfügung. So konnte sich um kurz nach neun Uhr der gut abgesicherte Tross auf den Weg machen über den Bahnübergang in der Weserstraße, durch Golzwarden und schließlich nach Ovelgönne. Gegen 10 Uhr stand der Baum dann sicher auf dem Marktplatz in seinem Ständer und wurde festlich geschmückt. Dort wird er bis Anfang Januar für alle Bewohner, Durchreisende und Besucher der Blickfang im historischen Ortskern sein.

Originaltext mit Bild der NWZ Online

 

Absichern einer Einsatzstelle

Vergangenen Dienst beschäftigten wir uns mit verschiedenen Möglichkeiten zur Absicherung einer Einsatzstelle. Gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit ist es wichtig, dass wir besonders im Straßenverkehr auf Eigenschutz achten. Dadurch schützen wir nicht nur uns sondern auch alle anderen die mit dem Auto, dem Rad oder auch zu Fuß unterwegs sind. Dafür haben wir mal unser Equipment im Vergleich nebeneinander aufgestellt. Standardmäßig wir eine Einsatzstelle zuerst mit dem Einsatzfahrzeug abgesichert. Hierfür stehen dem Maschinisten (Fahrer) das normale Fahrlicht, die Warnblinkanlage, die Heckwarneinrichtung, die Umfeldbeleuchtung und die optische Sondersignalanlage, in Form von Blaulicht, zur Verfügung. Die Einsatzstelle wird nach Eintreffen weiter mit Verkehrsleitkegeln, Horizont Euro-Blitzleuchten und Warndreiecken abgesichert. Sollten unsere Mittel, die in erster Linie für die Verkehrsabsicherung da sind, nicht reichen können wir mit unseren LED- Handlampen und Schaummittelkanistern eine Absicherung erweitern.

Eine große Bitte zum Schluss. Solltet ihr an eine Einsatzstelle kommen, fahrt besonders vorsichtig und achtet auch auf Personen und Einsatzkräfte die außerhalb des abgesicherten Bereiches arbeiten. Solltet ihr Anweisungen von Einsatzkräften erhalten, diskutiert nicht sondern befolgt sie, jeder wird es euch danken. Wir helfen im Einsatz ehrenamtlich anderen Menschen und möchten auch gesund wieder nach Hause. Danke !

Facebook-Link mit Video :https://www.facebook.com/feuer.ovelgoenne/videos/550673539080263/

Dienst Atemschutzgeräteträger

Letzte Woche Montag wurde das Thema Atemschutzgeräteträger behandelt. Zuerst wurden in der Runde die standardisierten Abläufe für einen Atemschutzeinsatz wiederholt und besprochen. Im Anschluss rüstete sich ein Kamerad für den Atemschutzeinsatz aus. Hier wurde deutlich, wie wichtig es ist, sich als Trupp vor Einsatzbeginn gegenseitig zu kontrollieren, denn fehlerhaft angelegte Schutzkleidung kann bei der Brandbekämpfung schwerwiegende Verletzungen verursachen. Als nächstes schauten wir uns unsere Atemschutznotfalltasche genauer an. Da jeder diese Tasche auch unter Nullsicht im Einsatz anwenden muss, ist es wichtig zu wissen wo was verstaut ist damit man nicht lange suchen muss. Auch das praktische Anwenden dieser Tasche sowie Rettungsmöglichkeiten wurde an einem Kameraden geübt. Zum Schluss probierten wir unsere Übungsfluchthauben aus. Es ist wichtig zu wissen, dass das Anlegen und tragen dieser Fluchthauben ungewohnt ist und unangenehm oder gar angsteinflößend wirken kann. Durch die eigene Erfahrung kann man die zu rettende Person besser durch die Situation begleiten.
Dieser Dienst diente als Wiederholung und jeder konnte seine persönliche Erfahrung mit einbringen. Dadurch entstanden interessante Diskussionen die für alle wichtige Erkenntnisse lieferte.
« Ältere Beiträge

© 2020

Theme von Anders NorénHoch ↑