Autor: CL (Seite 1 von 5)

Nächtlicher Verkehrsunfall fordert die Ortsfeuerwehr

Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person, so die Alarmierung für die Feuerwehren Ovelgönne, Popkenhöge und Oldenbrok. Letztere war nicht mehr erforderlich und konnte ihre Einsatzfahrt abbrechen. Neben der Polizei war auch der Rettungsdienst Wesermarsch bereits vor Ort und versorgte die verletzten Personen. Aufgabe der Feuerwehr war es eine, unter dem PKW, eingeklemmte Person zu befreien. Weitere Trupps stellten den Brandschutz sicher, leuchteten die Einsatzstelle aus und sperrten die Straße. Auch ein vermisster Hund wurde, mittels unserer Wärmebildkamera, gesucht. Im Einsatzverlauf wurde für die Suche eine spezielle Drohne mit Wärmebildfunktion der Malteser Hilfsdienst Ganderkesee angefordert. Nach Einsatzende und Herstellung der Einsatzbereitschaft, konnten die letzten Kräfte gegen 4 Uhr nach Hause.

Hier ein Bericht des NDR zum Einsatz:

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Betrunkener-Fahrer-verletzt-51-Jaehrigen-schwer,aktuelloldenburg4770.html

Das Hygieneboard

Nicht nur in Zeiten des Corona-Virus ist Einsatzstellenhygiene ein wichtiges Thema. Bei vielen Einsätzen ist nicht bekannt welche Erkrankungen bei den Opfern vorliegen. Auch das Thema „Feuerkrebs„, also durch bei Brandeinsätzen auftretende Rauchgase und Ruß verursachte Erkrankungen, hat in den letzten Jahren zu Recht mehr Öffentlichkeit bekommen.
Um uns bestmöglich vor einer Kontamination zu schützen gibt es vielseitige PSA (Persönliche Schutzausrüstung). Darüber hinaus führen wir mittlerweile seit einem guten halben Jahr ein sogenanntes Hygieneboard auf unserem Löschgruppenfahrzeug 10/10 mit. Hierauf sind Seife und Desinfektionsmittel sowie ein Papiertuchspender angebracht. Auch eine Handbürste wird mitgeführt. So können wir uns unabhängig von der Einsatzörtlichkeit grob selbst reinigen und tragen eventuelle Verunreinigungen nicht unnötig lange auf der Haut. Dadurch wird auch das Infektionsrisiko gesenkt.
Alles in allem eine gute Sache, deswegen auf Löschgruppenfahrzeugen nach neuester Norm auch Standardbeladung.

 

Das Hygieneboard wird im Einsatz am LF 10/10 angebracht und kann dann problemlos genutzt werden

Das Hygieneboard wird im Einsatz am LF 10/10 angebracht und kann dann problemlos genutzt werden

Schuppenbrand in Sandfeld (Stadt Elsfleth)

Am frühen Freitagabend ist die Ortsfeuerwehr Ovelgönne zu einem Einsatzort auf dem Gebiet der Stadt Elsfleth alarmiert worden. Der Einsatzort befindet sich direkt an der Gemeindegrenze, deswegen waren aus der Gemeinde Ovelgönne die Ortsfeuerwehren Oldenbrok und Rüdershausen bereits dort im Einsatz. Da schnell ein „Wasserführendes Fahrzeug“, also ein Fahrzeug mit Löschwassertank, benötigt wurde um ein Nachbargebäude zu schützen, wurde das Löschgruppenfahrzeug Ovelgönne telefonisch alarmiert. 6 Kameraden waren zu dem Zeitpunkt unterwegs um die Löschwasserbrunnen im Ort abzupumpen und so deren Einsatzbereitschaft zu sichern. Sie konnten zügig den Einsatzort anfahren.
Alle weiteren Informationen gibt es im Artikel der Nordwest-Zeitung.

Dieses Gaswarngerät (Siegrist MX 4) dient bei Brandeinsätzen der Absicherung der EInsatzkräfte. Hohe Konzentrationen von bspw. Kohlenmonoxid können frühzeitig erkannt und die Einsatzkräfte entsprechend geschützt werden

 

 

Brandschutz an Silvester

Wir wünschen einen guten Rutsch und ein frohes Jahr 2020!

Den ersten Feuerwehreinsatz durch Feuerwerk gab es in der Wesermarsch in diesem Jahr bereits am 28.12. Hoffen wir, dass es der Letzte war.
Die Feuerwehr Hamburg hat in einem Fernsehbeitrag Gefahren beim Abbrennen von Feuerwehrk genannt und gute Tipps gegeben. Diesen Empfehlungen können wir uns nur anschließen, damit das Silvester-Fest auch in Ovelgönne möglichst ruhig und verletzungsfrei abläuft:

Sicheres Silvesterfeuerwerk: Darauf sollten Sie unbedingt achten

Wer das noch einmal nachlesen möchte, kann dies beim DFV tun.

P.S.: Wer sich gute Vorsätze fürs neue Jahr vornehmen möchte, findet hier eine kleine Anregung: WIR SUCHEN DICH !

Hydrantenkontrolle

Die Zeit im November und Dezember nutzen wir traditionell, um die Unterflurhydranten in unserem Einsatzgebiet zu kontrollieren. Vor allem die „üblichen Verdächtigen“ kontrollieren wir regelmäßig. Egal ob zugewachsen oder vergraben, einige Hydranten sind aufgrund ihrer Lage immer wieder nicht schnell zugänglich. Deswegen werden sie von uns kontrolliert und freigelegt.
Unser Appell an alle Bürger: halten Sie Hydranten in der Nähe Ihrer Häuser und Geschäfte möglichst frei. Ein schneller Zugang zur Löschwasserversorgung sorgt für Sicherheit für Sie und Ihre Nachbarn!

Freilegen eines Hydranten am Drostenweg

Freilegen eines Hydranten am Drostenweg

 

Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz

Viele Ovelgönner und auch Besucher werden sich sicherlich schon gefragt haben, warum der Tannenbaum auf dem Marktplatz nicht beleuchtet ist. Der Grund ist keine Sparmaßnahme, sondern ein technisches Problem mit der neu beschafften LED-Beleuchtung. Leider war keine kurzfristige keine Lösung realisierbar, aber im nächsten Jahr soll der Baum wieder leuchten. Bis dahin gibt es ein Foto vom letzten Jahr: so ähnlich soll der Baum im nächsten Jahr wieder strahlen!

Fahrzeugbrand groß

Die Ortsfeuerwehr Ovelgönne wurde am Montagabend zusammen mit den Ortsfeuerwehren Oldenbrok, Salzendeich, Rüdershausen und Großenmmer zu einem brennenden Mähdrescher alarmiert. Das Fahrzeug stand auf einem Feld das bereits zum größten Teil abgeerntet war. Der Einsatz dauerte rund 2 Stunden.
Bei Nonstopnews gibt es einen Bericht zum Einsatz: www.nonstopnews.de/meldung/30754

Dachstuhlbrand an Handwerksbetrieb

Zu einem Dachstuhlbrand wurden die Kräfte der Feuerwehren Ovelgönne, Frieschenmoor, Popkenhöge und Neustadt alarmiert. Auch die Drehleiter der Einheit Brake-Hafenstraße unterstützte bei den Löscharbeiten.
Fotos und einen Bericht vom Einsatz gibt es bei der Nordwest-Zeitung und bei Nonstopnews. Bei Nord-West-Media-TV gibt es ebenfalls Fotos vom Einsatz.

Die Pressemeldung der Polizei unter www.presseportel.de.

Jahreshauptversammlung mit Unterbrechung

Unsere Jahreshauptversammlung am Freitag war fast beendet, als eine „kurzfristige Unterbrechung“ stattfand. Um 21:24 Uhr, während des Berichts von Gemeindebrandmeister Torsten Schattschneider, piepten die Funkmeldeempfänger. Alarmiert wurde zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Industriebetrieb. Aufgrund des kurzen Weges zum Feuerwehrhaus konnten zwei voll besetzte Fahrzeuge nach kurzer Zeit Ausfahrt melden. Die winterlichen Straßenverhältnisse sorgten für eine längere Anfahrt. Nach einer kurzen Erkundung am Alarmobjekt konnten alle Kräfte wieder abrücken, es handelte sich um einen Fehlalarm. Im Anschluss wurde die Versammlung fortgesetzt.

Ortsbrandmeister Alexander Scheermann berichtete vom vergangenen Jahr. Neben den üblichen Einsätzen wie Flächenbrand und Großtierrettung standen auch außergewöhnliche Einsätze an. So gab es am Anfang des Jahres einen Hochwassereinsatz mitten in der Gemeinde Ovelgönne, aber auch der Großbrand auf einer Bremer Werft und der Moorbrand auf dem Übungsplatz der wehrtechnischen Dienststelle 91 in Meppen forderte den Einsatz der Kameraden. Darüber hinaus waren Ovelgönner Kameraden mit dem Umweltzug im Einsatz, unter anderem bei beschädigten Gasleitungen aber auch bei auslaufendem Gefahrgut. Insgesamt kamen so 17 Hilfeleistungsensätze und 14 Brandeinsätze während des Jahres zusammen. Insgesamt haben die 53 Mitglieder der Ortsfeuerwehr 4724,21 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet.

Nach dem Jahresbericht wurden Ehrungen und Beförderungen vorgenommen. Dana Kögel wurde zur Oberfeuerwehrfrau befördert, Gruppenführer Christoph Logemann zum Hauptlöschmeister und der stv. Ortsbrandmeister Udo Heinemann zum 1. Hauptlöschmeister. Außerdem erhielt Jens König das Ehrenabzeichen des Landesfeuerwehrverbandes für 25-jährige Tätigkeit in der Feuerwehr überreicht, Ortsbrandmeister Alexander Scheermann wurde mit dem Verdienstorden des Kreisfeuerwehrverbandes Wesermarsch ausgezeichnet. Für die beste Dienstbeteiligung wurde Dominik Wache geehrt.

Eine Ankündigung die alle Kameraden hellhörig werden ließ, machte Bürgermeister Christoph Hartz in seinem Grußwort. Er berichtete von der letzten Sitzung des Ausschusses für Feuerwehr, Sicherheit und Ordnung, bei der die Ratsmitglieder beschlossen haben, den Neubau eines Feuerwehrhauses für die Ortsfeuerwehr Ovelgönne voran zu bringen. An die Verwaltung sei der Auftrag erteilt worden, die Kosten und Anforderungen an einen solchen Neubau zu ermitteln, so der Bürgermeister. Rat und Verwaltung kommen damit einem lange geäußerten Anliegen der Ovelgönner Feuerwehr nach. Das Feuerwehrhaus entspricht in vielen Aspekten nicht mehr den heutigen Standards. Allein die Tatsache, das zwei Einsatzfahrzeuge hintereinander in der Halle stehen und eines beim Ausrücken immer erst raus gefahren werden muss, dürfte ein Alleinstellungsmerkmal des Ovelgönner Feuerwehrhauses sein.

 

Holger Dwehus und Torsten Schattschneider gratulierten den Geehrten und BEförderten: Dana Kögel, Alexander SCheermann, Christoph Logemann, Dominik Wache und Hans Schattschneider (v.l.)

Holger Dwehus und Torsten Schattschneider gratulierten den Geehrten und Beförderten: Dana Kögel, Alexander Scheermann, Christoph Logemann, Dominik Wache und Hans Schattschneider (v.l.) Fotos: Ria Meinardus, GPW

Überprüfung Löschwasserbrunnen

Zur Sicherung der Löschwasserversorgung in unserem Einsatzgebiet gibt es neben den Unterflurhydranten, über die Wasser aus dem Trinkwassernetz entnommen wird, auch Löschwasserbrunnen, über die Grundwasser gefördert wird. Diese Brunnen müssen regelmäßig genutzt bzw. überprüft werden damit sie im Einsatzfall sicher funktionieren.
Für diese Überprüfung haben wir zwei Sonderdienste durchgeführt und eine halbe Stunde lang Wasser aus den Brunnen entnommen. Alle Löschwasserbrunnen liefern ausreichend Wasser und sind einsatzbereit.

 

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